Trainingsausfall

Am Freitag, den 11.10.2019 findet kein Training in der Schwerathletikhalle statt (Vorbereitungen Oktoberfest der Ringer).

Am Freitag, den 06.12.2019 findet ebenfalls kein Training in der Schwerathletikhalle statt (Vorbereitungen Weihnachtsfeier der Ringer).

Der JSV stellt sich vor

Unser Verein

... zählt zur Zeit ca. 90 aktive Mitglieder. Trainiert wird in der Schwerathletikhalle in Werdau und im Koberbachzentrum in Langenhessen / Werdau. Es ist jederzeit ein Schnuppertraining möglich. Dazu hier mehr.

Judo in Werdau

... hat Tradition. Bereits in den 50er Jahren bildete sich die erste Judo-Gruppe in Werdau. Bestanden damals die Gruppen nur aus jungen Männern, hat sich das bis heute gut ausgeglichen. Wir nehmen regelmäßig an Wettkämpfen teil und richten im Jahr für jede Altersgruppe mindestens ein eigenes Turnier im Koberbachzentrum aus.

Judo ist mehr als "nur" Sport

... es trainiert den Körper aber fordert auch ein geistiges, ethisches bzw. selbsterzieherisches Element. Selbstvertrauen, Gleichberechtigung und Freude sind nur ein kleiner Teil des Lernprozesses und werden durch freudbetontes aber auch diszipliniertes Training den Sportlern vorgelebt. Dazu bieten wir ausgebildete Trainer, welche den Anfängern und Fortgeschrittenen Judo in einer traditionellen aber auch progressiven Weise beibringen.

Der Judosportverein Werdau ist als gemeinnütziger Verein im Training engagiert, bei Wettkämpfen erfolgreich und auch außerhalb der Matte für seine Vereinsmitglieder aktiv. Wir achten auf die Einhaltung der vom Deutschen Judobund erarbeiteten 10 Judowerten.

Wenn Interesse am Training besteht, sind hier weitere Informationen vorhanden: zu den Trainingsinformationen

 

Vorwort

Jigoro Kano, Begründer des Judo

Ein kurzer Auszug vom Begründer des Judo

Judo ist der Weg der vollkommenen Anwendung von Körper und Geist.
Das Streben danach ist die Ausbildung von Körper und Geist durch das Üben von Angriffs- und Verteidgungsformen.
So wird die Persönlichkeit geformt als Beitrag zum gesellschaftlichen Leben. Das ist das letzte Ziel des Judo.
Judo Grundlagen-Methodik, Kano zit. nach Ohgo, 1988.

Diese Worte des Begründers des modernen Judo, Jigoro Kano, bleiben als Grundidee unvergänglich,
obwohl seither über 80 Jahre vergangen sind.

Judo in Werdau - Geschichte

Judo in Werdau seit 1952

Judosport in Werdau seit 1952...

Wer hatte die Idee Judo in Werdau zu trainieren, wer leitete den Verein über die Jahrzehnte?

Wenn in einer Stadt wie Werdau nun schon 50 Jahre Judobetrieben wird, muss man schon darüber nachdenken wie alles begonnen hat und wer für die ersten Schritte verantwortlich ist. Ende 1952 wares der Abiturient Egon Steffl und sein Partner Wolfgang Schneider, die sich mit der noch sehr jungen Sportart Judo in der DDR beschäftigten. Ein Jahr später wurde Egon Steffl hauptamtlicher Sportwart in der BSG Lokomotive Werdau, er war verantwortlich für die Sportarten Geräteturnen, Leichtathletik, Volleyball und Judo. Um die Sportart Judo weiter vermitteln zu können, besuchte er einen Übungsleiterlehrgang in Halberstadt. Dies war eine Sportschule der Reichsbahn. Den Lehrgang leitete der Leipziger und schon damals Dan-Träger Sportfreund Kurt Jahn. Die ersten Trainingsstunden fanden dann im Jugendclubhaus Werdau, mit etwa 20 neugierigen Sportlern statt. Es war natürlich noch keine Judomatte vorhanden. Man trainierte auf einem Läufer, der als Unterlage für die Turner diente. Finanzen waren aber auch damals schon knapp und so wurde der hauptamtliche Sportwartwieder eingespart. Begründet wurde diese Stellenstreichung mit den nicht erreichten 350 Mitgliedern in der BSG Lokomotive Werdau. Und somit endete das erste Kapitel Judo. Doch der Anfang war gemacht, man trainierte trotzdem weiter. 1954 wurde dann die Sektion Judo in der BSG Lokomotive gegründet und es war damals die 14. in der DDR. Damaliger BSG Leiter Sportfreund Albert Heinke ernannte Siegfried Luxals Sektionsleiter.